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Coachgeflüster: Klarheit, Coaching und KI für deinen Berufsalltag Herzlich willkommen bei Coachgeflüster – deinem Podcast rund um Coaching, Leadership und Veränderungsprozesse im Arbeitsleben. In jeder Folge erhältst du klare Impulse, funktionierende Tools und praxisnahe Strategien, die du direkt in deinem Berufsalltag anwenden kannst. Ich bin Caroline Opitz, systemische Business Coach und wertorientierte Master of Coaching mit über zehn Jahren Berufserfahrung. Klar strukturiert, empathisch und gleichzeitig direkt begleite ich Menschen und Organisationen genau dort, wo es wirklich zählt: in Phasen von Veränderung, Neuorientierung und wachsender Verantwortung. Warum dieser Podcast anders ist In Coachgeflüster geht es nicht um leere Motivation, sondern um echte Wirksamkeit und nachhaltige Entwicklung im Job. Der Fokus liegt auf Themen wie: Orientierung finden in komplexen Arbeitssituationen Fokus behalten inmitten von Meetings, Projekten und Erwartungen Wirksam führen – mit und ohne formale Führungsrolle Veränderungen so gestalten, dass sie zu dir und deinen Werten passen Jede Folge gibt dir konkrete Denkimpulse und Werkzeuge an die Hand, mit denen du deinen Berufsalltag aktiver und selbstbestimmter gestalten kannst. Mensch + KI: Dein Coach-Zwilling Brighty_ai Ein besonderer Teil meiner Arbeit ist mein Coach-Zwilling Brighty_ai – eine KI-gestützte Begleitung, die unser 1:1-Coaching erweitert.​ Während wir im persönlichen Coaching tief an deinen Themen arbeiten, unterstützt dich Brighty_ai zwischen den Sitzungen: 24/7 – zwischen Meetings, am Abend, am Wochenende beim Sortieren von Gedanken und Gefühlen mit präzisen Reflexionsfragen beim Dranbleiben an deinen Zielen und Entscheidungen So verbinden wir menschliche Tiefe mit der Verfügbarkeit von KI und stärken deine Umsetzungskompetenz im echten Arbeitsalltag. Was dich in den Folgen erwartet Im Podcast teile ich Erfahrungen und Werkzeuge aus meiner Coachingpraxis – immer mit Blick auf deinen Berufsalltag. Dazu gehören:​ Reflexionsfragen, die dir helfen, dich selbst und deine Muster besser zu verstehen Tools aus systemischem und werteorientiertem Coaching praktische Strategien für Führung, Kommunikation und Veränderungsprozesse Zukünftig lade ich auch Gäste aus verschiedenen Arbeitsfeldern ein, mit denen ich aktuelle und relevante Themen bespreche – von Leadership über New Work bis hin zu persönlicher Weiterentwicklung. Ziel ist es, dich zu inspirieren, zu ermutigen und dir handfeste Ansätze für deinen eigenen Weg mitzugeben. Für wen Coachgeflüster gedacht ist Coachgeflüster richtet sich an Menschen, die mehr wollen als nur „funktionieren“: Fach- und Führungskräfte in Veränderungsphasen Menschen, die Verantwortung tragen und gleichzeitig gut für sich sorgen wollen alle, die ihre Wirksamkeit im Job steigern möchten, ohne sich selbst zu verlieren Wenn du dich nach mehr Klarheit, Fokus und innerer Stabilität im Arbeitsleben sehnst, bist du hier richtig. Dein nächster Schritt Hör dir die aktuelle Folge von Coachgeflüster an und nimm dir ein bis zwei Impulse bewusst mit in deinen Arbeitstag. Wenn du merkst, dass dich bestimmte Themen tiefer betreffen, kannst du sie im 1:1-Coaching mit mir und mit Unterstützung von Brighty_ai weiter vertiefen.​ Du möchtest keinen Impuls verpassen? Abonniere den Podcast, verbinde dich mit mir auf LinkedIn oder melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch, um herauszufinden, wie Coaching und KI dich konkret unterstützen können:

Coachgeflüster: Dein KI-Coach-Zwilling für nachhaltige Veränderung im Business Wer bin ich und was bietet Coachgeflüster? Herzlich willkommen zu Coachgeflüster! Als Caroline Opitz, systemische Business-Coach mit über zehn Jahren Erfahrung, unterstütze ich Führungskräfte, Expert:innen und Unternehmer:innen bei klarer, mutiger und wirksamer Führung. Mein Fokus liegt auf innerer Veränderung – nicht mehr Wissen, sondern spürbare Shifts in Identität, Werten und Haltung. Gemeinsam mit meinem KI-Coach-Zwilling Brighty_ai halte ich den Raum für Tiefe und Umsetzung. Warum ein KI-Agent als verlängerter Arm im Coaching? Brighty_ai ist kein Chatbot, sondern mein erster "Mitarbeiter": trainiert auf meine Methode, Sprache und wertorientierte Denkweise. Zwischen Sessions sorgt sie dafür, dass Erkenntnisse nicht im Notizbuch versinken, sondern im Alltag wirken. Forschung zeigt: Micro-Habits stabilisieren neuronale Netze und verändern Verhalten nachhaltig – wie Muskeltraining.​ Vor Meetings: Kläre Haltung, Ziele und Klarheit in 10 Minuten. Nach Rückschlägen: Spüre Gefühle, finde Alternativen und mache Lernmomente daraus. Täglich 24/7: Schildere Situationen (z. B. "Ich habe geschwiegen"), erhalte Muster-Feedback und konkrete Schritte.​ So wirkt unser Tandem: Mensch + KI Ich tauche tief in deine Blockaden ein; Brighty_ai verankert Neues im Berufsalltag – vor Gesprächen, nach Misserfolgen oder in der U-Bahn. Das Ergebnis: Du lebst dein Potenzial. Bereit für diese Kombination aus Tiefe und Digitalisierung? Kontaktiere mich für ein erstes Gespräch!

Warum berufliche Probleme nichts mit Deinen Fähigkeiten zu tun haben...

oder warum persönliche Werte im Job über Erfolg oder Erschöpfung entscheiden. Im Berufsalltag prasseln Ziele, Erwartungen und Anforderungen von allen Seiten auf dich ein. Doch ob du dich dabei stabil und wirksam fühlst – oder ausgelaugt und innerlich leer – hängt im Kern von etwas ganz anderem ab: deinen persönlichen Werten. In diesem Beitrag geht es darum, warum deine Werte im Job so entscheidend sind, wie sie deine Entscheidungen beeinflussen und weshalb wertorientiertes, systemisches Coaching dir helfen kann, langfristig stabiler und zufriedener zu arbeiten. Systemisches Coaching: Du bist mehr als dein Jobtitel Im systemischen Coaching wird der Mensch immer als Teil verschiedener sozialer Systeme gesehen: Unternehmen, Team, Kolleg:innen, Vorgesetzte, Kund:innen. Statt nur an „dir als Person“ herumzudoktern, wird geschaut: In welchen Systemen bewegst du dich beruflich? Welche unausgesprochenen Regeln, Erwartungen und Dynamiken wirken dort? Was solltest du künftig tun – und was gezielt lassen –, damit du handlungsfähig wirst? Ziel ist deine Selbstwirksamkeit: Du kommst raus aus dem Gefühl, nur zu reagieren, und hin zu klaren, bewussten Entscheidungen. Warum Ziele allein dich nicht glücklich machen Viele Menschen glauben: „Wenn ich erst XY erreicht habe, dann fühle ich mich besser.“ Neue Position, Gehaltserhöhung, neuer Jobtitel. Und dann ist das Ziel erreicht – und das gute Gefühl bleibt aus oder hält nur sehr kurz. Der Grund: Ziele sind Werkzeuge. Sie sind dazu da, deine Werte zu vermehren oder Wertverletzungen zu vermeiden – nicht umgekehrt. Ziele können abgehakt werden und erzeugen oft sofort neue Ziele → innere Unruhe. Werte sind dein innerer Kompass → sie geben dir langfristig Orientierung und Stabilität. Wenn du Ziele verfolgst, die nicht zu deinen wichtigsten Werten passen, bleibt am Ende Frust. Wenn du Ziele konsequent an deinen Werten ausrichtest, entsteht ein konsistentes, tragendes gutes Gefühl. Wenn Werte verletzt werden: die stillen Kosten Wertverletzungen sind kein „softes Thema“, sondern haben harte Folgen – für Menschen und Unternehmen: Psychische und körperliche Beschwerden Erhöhte Krankenstände Fluktuation und Kündigungen Konflikte im Team Unproduktivität und Ineffizienz Energie, die du eigentlich für deine eigentliche Aufgabe brauchst, geht im permanenten inneren Kampf verloren. Wertorientiertes Coaching setzt genau hier an: Es macht deine zentralen Werte sichtbar, klärt, wo sie im Job verletzt werden – und entwickelt konkrete Strategien, wie du sie wieder leben kannst. Ein Praxisbeispiel: Arbeitslosigkeit, 100+ Bewerbungen – und dann zwei Zusagen Ein Klient kam zu mir, nach rund zehn Monaten aktiver Arbeitssuche: Über hundert Bewerbungen, kein einziger Erfolg. Er war qualifiziert, bewarb sich auf Führungspositionen, Sachbearbeitungsstellen, branchenfremde Jobs – sogar auf einen Job in einer Imbissbude. Überall Absagen. Selbstzweifel inklusive. Im Coaching wurde eines klar: Sein zentraler persönlicher Wert Freiheit war in diesem Prozess massiv verletzt. Freiheit bedeutete für ihn: Freiheit in Entscheidungen Freiheit im Denken Freiheit in seiner beruflichen Rolle Solange er versuchte, sich an äußere Erwartungen anzupassen, war jede Bewerbung ein weiterer Schritt weg von diesem Wert. Erst als dieser Wert wirklich sichtbar und ernst genommen wurde, konnte er sein Verhalten konsequent daran ausrichten: Andere Art von Stellen suchen Bewerbungsstrategie anpassen In Gesprächen klarer kommunizieren, was er braucht und wofür er steht Das Ergebnis: Noch während des Coachingprozesses bekam er zwei Jobzusagen – beide in Führungsrollen. Er entschied sich bewusst für die Position, die seiner Freiheit am meisten entsprach. Die Folgen waren deutlich spürbar: Stabiler Alltag und klare berufliche Rolle Managergehalt und finanzielle Sicherheit Mehr Wertschätzung und Fairness Entlastete, glücklichere Partnerschaft Bessere körperliche Gesundheit Nicht, weil „der perfekte Job“ zufällig vorbeikam, sondern weil er aufgehört hat, gegen seinen wichtigsten Wert zu arbeiten. Brighty_ai: Dein Coach-Zwilling für den Alltag In meiner Arbeit kombiniere ich systemisches, wertorientiertes Coaching mit der Unterstützung meines KI-Coach-Zwillings Brighty_ai. Während ich dich in tiefgreifenden Veränderungsprozessen im 1:1 begleite, unterstützt Brighty dich in deinem Alltag: Reflexion zwischen den Terminen – im Zug, zwischen Meetings, am Wochenende Sortieren von Gedanken, Emotionen und Situationen Dranbleiben an deinen Werten und Entscheidungen So wirst du nicht nur im Coachingraum klarer, sondern auch dort, wo es wirklich zählt: im echten Berufsalltag. Wann Coaching das Mittel der Wahl ist Coaching wird besonders dann wichtig, wenn: Trainings, Ratgeber und „Wissen, wie es geht“ nicht mehr ausreichen du nicht in die Umsetzung kommst – trotz guter Vorsätze du merkst, dass Energie, Motivation oder Schlaf spürbar nachlassen du innerlich weißt: So wie jetzt geht es nicht weiter, aber du keinen klaren nächsten Schritt siehst Oft steckt dahinter kein „zu wenig Disziplin“, sondern eine dauerhafte Verletzung oder Überlastung eines deiner wichtigsten Werte. Dein nächster Schritt Wenn du spürst, dass in deinem Berufsalltag etwas wackelt – Klarheit, Energie, Motivation oder innere Stabilität –, lohnt es sich, deine Werte genauer anzuschauen. Im Erstgespräch klären wir: welcher Wert bei dir aktuell verletzt oder überlastet ist warum du ihn im Moment nicht leben kannst welche konkreten Schritte dir helfen, wieder in Stabilität und Wirksamkeit zu kommen Das dauert meist keine 30 Minuten – und bringt oft mehr als zwei Monate zielorientierter Selbstoptimierung. Wenn du bereit bist zu verstehen, was dich wirklich stabil macht und weiterbringt, melde dich gern für ein unverbindliches Erstgespräch

Geld Typen im Business mit Julia Gehmacher 00:00:12 Caroline Opitz: Herzlich willkommen zu Coachgeflüster. Ich bin Karoline Opitz für die, die mich noch nicht kennen. Ich bin systemische und wertorientierte Businesscoaching sowie Master of Coaching mit über zehn Jahren Berufserfahrung. 00:00:27 Caroline Opitz: Heute habe ich eine besondere Folge für dich, denn ich bin nicht allein. Bei mir ist eine Frau, die Unternehmertum, Business und Leadership lebt und für die Geld ein ganz natürlicher Bestandteil von Entscheidungen ist. Die Julia Gehmacher, Julias Unternehmerin in fünfter Generation Business Coach und Trainerin und arbeitet im Familienunternehmen genauso leidenschaftlich wie mit Führungskräften und Teams. Liebe Julia, so schön, dass du da bist. 00:01:00 Julia: Ja, vielen Dank. Ich freue mich sehr, da zu sein. 00:01:04 Caroline Opitz: Ja, wunderbar ist heute mein erstes Mal. Ich freue mich, mit dir Premiere im Interview zu haben. Und ja, heute sprechen wir über ein Thema, das für viele noch unangenehm, so emotional besetzt oder sogar auch schambesetzt ist. Ganz bestimmt schambesetzt und aber auch gleichzeitig so absolut entscheidend für Business und Karriere, nämlich das Thema Geld. Und zwar jetzt nicht im Sinne von Wie werde ich schnell reich, sondern Wie beeinflusst dein Umgang mit Geld, deine Entscheidungen, dein Business und die Ergebnisse in deinem Unternehmen? Und wie viel Geld kostet das Unternehmen eigentlich so? Wenn Führungskräfte oder Entscheiderinnen ihr Geld und Werte Thema nicht geklärt haben? Und Julia, vielleicht starten wir genau da so, Wenn du auf deine Arbeit im Unternehmen und mit Kundinnen schaust, wo siehst denn du da die größten Geldlecks, die mit Coaching vermeidbar wären? Also wie zum Beispiel das können Fehlbesetzung sein, Schlechte Preisgestaltung, Fluktuationen? 00:02:16 Julia: Ja. 00:02:17 Caroline Opitz: Ja. 00:02:18 Julia: Genau. Ja, es ist natürlich sehr vielfältig, denn im Endeffekt läuft ja alles in einem Unternehmen irgendwie mit Geld zusammen. Also es hat alles damit zu tun und alle Aktivitäten, die man macht, sollen ja im besten Fall zur Wertschöpfung beitragen. 00:02:35 Caroline Opitz: Ja. 00:02:35 Julia: Und natürlich sind gerade wie du angesprochen hast, Themen wie Preisgestaltung oder gerade im Handel ist so Die Branche, in der wir mit unserem Unternehmen unterwegs sind, ist natürlich auch 00:02:43 Caroline Opitz: Ja. 00:02:43 Julia: die Produktauswahl sehr entscheidend. Aber ich würde gerne auch weil du das angesprochen hast, auf diesen Faktor Mensch eingehen oder auf den Faktor Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 00:02:52 Caroline Opitz: Ja. 00:02:53 Julia: das 00:02:53 Caroline Opitz: Ja. 00:02:53 Julia: Stichwort Fehlbesetzung angesprochen. Und das finde ich einen ganz zentralen Punkt, weil also natürlich spreche ich jetzt sehr stark auch durch die Brille im Handel, aber im Endeffekt geht es in jedem Unternehmen darum, etwas zu verkaufen oder eine Dienstleistung zu vermarkten. Und diese Wand ist einfach zu schauen. Habe ich die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der richtigen Position, damit bestmöglich verkauft werden kann. Und im Endeffekt muss da jeder an der richtigen Stelle sein und jedes Rädchen sozusagen mitspielen. Aber ich kann da ein ganz konkretes Beispiel nennen, wo es zum Beispiel bei uns im Unternehmen mal nicht so gut geklappt hat. Und zwar war das, wo wir eine großartige Verkäuferin hatten und die wollte sich weiterentwickeln und war sehr fleißig. Und dann haben wir ihr eine Führungsposition gegeben. Sie ist dann in eine Managerrolle gekommen. Und natürlich geht mit dieser Rolle einher, dass man auch einige administrative Dinge machen muss. Natürlich viel in der Organisation. Und 00:03:54 Caroline Opitz: Absolut. 00:03:56 Julia: wir haben dann gemerkt, dass das tatsächlich eine Fehlbesetzung war, weil diese Person zwar extrem verantwortungsbewusst war und alles, aber sie war halt eine großartige Verkäuferin und nicht die beste für die Organisation. Und im Endeffekt haben wir dann da tatsächlich Geld verloren, weil sie einfach nicht ideal eingesetzt war. Und ich glaube, das ist so, also dieses Thema Fehlbesetzung oder positiv ausgesprochen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärken basiert einzusetzen. Einer der entscheidendsten Punkte ist, um zu schauen, dass im Unternehmen das Geld einem nicht durch die Finger rinnt, sozusagen. 00:04:30 Caroline Opitz: Absolut. Ja, Sehr schön. Genau. Also, weil das hat natürlich auch seinen Preis. Also Fluktuation am Ende oder Fehlbesetzung ist, ist am Ende bares Geld. Und gleichzeitig erlebe ich im Coaching immer wieder, es geht jetzt beim Thema Geld eben auch nie nur rein um Zahlen. Ja, weil du auch gesagt hast, also eher der Mensch muss da auch passen. Und da geht es auch um Rollen. Es geht um Glaubenssätze, es geht aber auch um Muster und oft auch so Selbstwertthemen. Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen. Ich arbeite mit so viel typischen Geld Typen, die mir im Coaching begegnen und darüber hinaus eben, was das im Business ganz konkret bedeutet. Aber bevor ich diese vier Typen vorstelle, ist mir ein Satz ganz wichtig, nämlich jeder dieser Typen kann bei allen Menschen auftreten. Oftmals ist es auch eine Mischform. Das trifft genauso auf mich zu. Ja, wie auch auf Kollegen. Also das ist jetzt nichts, wo man sagt Ah ja, genau die andere Person, die bräuchte die Genau. Die erkenne ich wieder. Sondern es ist wirklich auch wichtig für für unsere Zuhörer auch mal wirklich so in sich hinein zu spüren. Okay. Wo habe ich denn da? Wo erkenne ich mich da auch ein bisschen wieder? Also es soll jetzt keine schambesetzte Thematik sein, sondern wir wollen einfach ganz offen auch über über uns reden. Ich meine, wir sind Menschen und Menschen haben einfach auch Muster. Das gehört dazu. 00:06:07 Julia: Ja, absolut. 00:06:09 Caroline Opitz: Und genau. Also wie gesagt, es geht also weniger jetzt darum den Kontostand, sondern wirklich auch eher um die Muster. Und der erste Typ, den nenne ich immer wie gewonnen, so zerronnen. Ist ja so ein Sprichwort, Oder es kommt rein und ist sofort wieder weg. Das Geld. Also das sind Menschen, bei denen Geld einfach keinen Halt findet. Egal ob Gehaltserhöhung, Bonus im Unternehmen, Umsatzsprünge. So nach ein paar Wochen ist alles wieder auf dem gleichen Level. Ja und unbewusst ist das so! Man kann das jetzt mal stark ausdrücken, wie so eine Erniedrigung von Geld. Also hier ist der Wert Geld im eigenen Beziehungssystem getrennt. Da fehlt also die Beziehung zu Geld, genauso wie wir auch Beziehungen haben zu unserer Wohnung. Ist ja auch eher ein bisschen abstrakt, aber wir machen unsere Wohnung schön. Ja, genauso haben wir auch eine Beziehung zu Geld. Und da ist es bei diesem Typ die Struktur, die Beziehungsstruktur, wenn nicht sogar zerstört. Nämlich sobald Geld da ist, wird es dann oft mit beiden Händen sogar auch wieder ausgegeben. Also weil sich Geld einfach nicht wie ein Teil des Lebens anfühlt, sondern eher auch so ein bisschen. Ja, sehr abstrakt, nicht so, nicht so fühlbar. Vielleicht sogar ein bisschen feindselig. Das führt dann dazu, dass man den Kontostand nicht prüft, Briefe nicht öffnet. Nur dann macht sich dann die Aufschieberitis breit. Und das liegt daran, dass Geld einfach unbewusste Scham und Angst und negative Gefühle erzeugt. Und die Psyche will dann Geld. Dieses Thema komplett wegdrücken, das heißt aber auch wieder ausgeben. Und das macht. Das macht der Typ deswegen, weil das einfach so Spannungen löst. Ja, und im Ersten, im ersten Schritt geht es da weniger darum, ein Haushaltsbuch zu führen, dass man das Ganze mal nach außen transportiert und sich anschauen kann. Absolut wichtiges Tool auch, Aber in erster Linie geht es da tatsächlich auch wieder eine Beziehung zu Geld aufzubauen. Und im Business erkennst du die Dynamik vielleicht auch daran, dass da Umsätze sind, aber keine Liquidität. Dass man investiert. Und irgendwie läuft das Ganze ins Leere. Dass einfach Geld genutzt wird, um kurzfristig den Druck zu lindern und langfristig halt doch keine Stabilität aufbaut. Und vielleicht kennst du Julia, viele Unternehmerinnen. Also wo? Oder bist du diesem Typ im Alltag schon begegnet? 00:09:02 Julia: Ja schon. Ich frage mich auch gerade. Es ergibt für mich total Sinn. Ich frage mich, ob manchmal auch äußere Umstände zu diesem Muster führen können. Weil ich. Ich habe das schon erlebt bei befreundeten Unternehmen, die ich kenne. Auch teilweise bei uns selbst erlebt. Das natürlich in angespannten Zeiten wie jetzt auch durch Covid und alle anderen Krisen, die jetzt waren, eben einfach 00:09:26 Caroline Opitz: Hm. 00:09:27 Julia: die die Liquidität natürlich herausgefordert wird in vielen Unternehmen 00:09:31 Caroline Opitz: Hm. 00:09:32 Julia: und dann in so ein Muster kommt, wo man sagt na ja, es ist, wie du sagst, man löst kurzfristig den Druck, wenn zum 00:09:39 Caroline Opitz: Hm. 00:09:39 Julia: Beispiel jetzt Umsätze reinkommen oder ein größerer Auftrag. Aber langfristig ist es schwierig, da auf einen, auf ein gesundes Maß sozusagen zu kommen. 00:09:48 Caroline Opitz: Hm. Hm. 00:09:49 Julia: Also es ist. Es ist aber auf jeden Fall ein spannender Punkt und ich finde das auch spannend, wie du sagst, dass man dann wirklich drüber nachdenkt was ist meine Beziehung zu Geld und ist nicht nur jetzt immer kurzfristig sieht, sondern beginnt auch wieder langfristig zu planen. Aber ja, auf jeden Fall ist mir das schon begegnet. 00:10:04 Caroline Opitz: Hm. Ist schon. Ist schon spannend. Ja. Ja, das ist auch total wichtig. Und schön, dass wir auch darüber sprechen. Weil so lange nämlich solche Muster unbewusst laufen, wird jede Erhöhung, ob Gehalt oder Umsatz, immer wieder durch durch dieses System so durchrauschen. und eine Bewusstheit dazu zu schaffen, kann schon wirklich vieles, vieles ändern. Ich kenne das auch von Aufstellungsarbeit, wo man noch gar nicht irgendwie was was was verändert, sondern einfach nur von außen drauf schaut und sich dessen bewusst wird, was da innerlich eigentlich gerade gerade abspielt. Sehr schön. 00:10:44 Julia: Absolut. 00:10:45 Caroline Opitz: Ja. 00:10:45 Julia: Das ist, wie du sagst. Das ist ja bei vielen Themen einfach, wenn man mal drüber spricht. Und eben wie du gesagt hast, diese diese Scham einmal löst und das einfach konfrontiert und anschaut, dann passiert dir ja schon ganz viel Heilung und ganz 00:10:58 Caroline Opitz: Ja, 00:10:58 Julia: viel Veränderung. 00:10:59 Caroline Opitz: voll. Und dann kommen wir auch schon zum Zweiten Typ. Das ist, finde ich, ein sehr interessanter. Das ist so ein Dreiecks Typ Täter Opfer Helfer und das sind Menschen, ja, die ich. Ich fange mal mit dem Helfer an, also so ein Helfer, das wirst du bestimmt bei dir im Unternehmen oder auch schon woanders irgendwie so wahrgenommen haben. Er sagt Ich muss helfen, sonst geht es anderen schlecht. Ja, also der Selbstwert, der wird dadurch genährt, indem man sich einfach gebraucht fühlt. Und der Fokus liegt da eher auf die Probleme anderer und auch einfach die eigenen nicht so selber spüren und anschauen zu müssen. Ja, und so behält einfach der Helfer auch Kontrolle. Das kann auch in Krankenstände rutschen, weil er ja nie auf sich selber schaut, sondern immer eher auf die anderen. Im worst case ist sogar möglich, dass der worst case, also das kann sich natürlich auch noch mal drehen, der der Helfer nämlich in die Täterrolle rutscht und sagt einfach Hey, ich tue alles und alle anderen sind undankbar, so dass auf die anderen schieben und kommt keine Hand. Also kommt einfach nicht in die Handlungsfähigkeit, in die eigene Selbstwirksamkeit. Und auch für das Opfer ist es nicht wirklich hilfreich. Also gerade auch zum Thema Geld. Statt die Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht kennst du es auch von deinem eigenen Business, wenn irgendwas irgendwo ein Problem ist, dass man einfach auch mit einer Lösung daherkommt, mit einem konstruktiven, hilfreichen Vorschlag, dass man merkt, okay, die Person hat sich Gedanken gemacht, wird das dann auch beim Opfer eher so abgeschoben? Ja, die Leute sind schuld, die Reichen sind schuld und man gibt das einfach so nach außen ab, statt selber wirklich in die Selbstwirksamkeit zu kommen und in die Verantwortung zu gehen. Und das gibt es in verschiedenen Konstellationen. Aber ich finde, gerade auch bei Geldthemen wirkt dieses Muster einfach stark, weil da einfach Scham, Neid, aber auch Bewunderung mit Geld so verknüpft sind. 00:13:14 Julia: Ja. 00:13:15 Caroline Opitz: Genau. Und meistens ist es so aus meiner Erfahrung, dass man das im Business daran erkennt, dass Menschen immer noch mehr übernehmen und am Ende, am Ende sind sie dann halt erschöpft und frustriert. 00:13:30 Julia: Hm. 00:13:31 Caroline Opitz: Oder sie leisten viel, aber heben die Preise nicht an, verkaufen sich unter Wert. Genau. 00:13:39 Julia: Hm. Ja. 00:13:41 Caroline Opitz: Wie siehst denn du diese Opferhelfer? Dynamik im Unternehmen. 00:13:45 Julia: Ja. Also, ich habe das schon auch viel im eigenen Unternehmen erlebt. Mit einigen Mitarbeitern. Vielleicht nicht so stark auf Geld bezogen, aber einfach genau auf dieses helfen wollen, 00:13:55 Caroline Opitz: Die Dynamik. 00:13:55 Julia: Wie du sagst, 00:13:57 Caroline Opitz: Ja. 00:13:57 Julia: Aufgaben übernehmen. Und das Spannende ist ja, dass es teilweise wirklich so weit geht, dass das Personen dann ihre eigenen Aufgaben nicht mehr erledigen können oder einfach nicht mehr dazu kommen, weil sie allen anderen helfen wollen, von allen anderen die Last ablegen, abnehmen wollen. Aber ganz oft ist, wie du sagst, habe ich dann auch erlebt, dass das schon mit einem gewissen Minderwert zu tun hat bzw mit einem 00:14:19 Caroline Opitz: Ja. 00:14:19 Julia: Übermäßigen people pleasing. Also ich möchte, dass 00:14:22 Caroline Opitz: Ja. 00:14:23 Julia: alle Danke sagen und alle happy sind und alle zufrieden sind. Aber ich achte nicht darauf. Was wäre eigentlich meine Aufgabe und was es eigentlich für mich jetzt dran. Und im Endeffekt sind diese Personen dann ja nicht wirklich glücklich, weil sie ständig alle anderen zufriedenstellen wollen, aber sie selber auf der Strecke bleiben. Also ich glaube, das ist auch auf jeden Fall was, was man anschauen darf und was natürlich extrem hilfreich ist auch die Unterstützung von außen zu haben, weil ich glaube, vielen ist das ja erst gar nicht so bewusst und 00:14:52 Caroline Opitz: Genau. 00:14:52 Julia: und dieser Grat zwischen es ist ja ein feiner Grat zwischen einer gesunden Hilfsbereitschaft und einem ungesunden, sag ich jetzt mal Helfersyndrom. 00:15:03 Caroline Opitz: Genau. Ja, weil das hat nicht nur diesen emotionalen Preis, sondern eben auch einen finanziellen. Weil wenn du dann ins Burnout rutscht. Nee, oder? Dann hat man ineffektive Teamstrukturen, so wie du gesagt hast. Ja, so der Die Person übernimmt dann die Aufgaben anderer und Ist aber nicht mehr in der Lage, ihre eigenen zu erfüllen. Das kostet einfach dann am Ende des Tages auch Geld. Und im Coaching ist hier einfach ein entscheidender Schritt raus aus der Opfer oder Retterrolle zu gehen und wirklich in die Verantwortung zu kommen. Zu sagen Hey, ich darf Grenzen setzen. Ich darf auch bewusst über Geldumsätze entscheiden. Ja, und ich darf für den Wert meiner Arbeit stehen. Genau. Und ich 00:15:49 Julia: Ja. 00:15:49 Caroline Opitz: finde das auch so schön, dass du da so, so, so viele Erfahrungen auch schon geknüpft hast. Also deswegen. Ich schätze das auch so mit dir, weil du wirklich so einen tollen Rundumblick hast. Du hast einfach auch schon unglaublich viel gesehen und gerade als Unternehmerin und fünfter Generation ist das ja schon fast DNA, diesen Blick, diesen 00:16:12 Julia: Ja. 00:16:12 Caroline Opitz: Blick zu haben. 00:16:14 Julia: Es wird nie langweilig. Ja. 00:16:17 Caroline Opitz: Genau. Ja, da kommen wir auch schon zu Typ drei. Finde ich auch ganz interessant, weil da geht es um negative Glaubenssätze. Also Typ drei ist er hat keinen guten Bezug zu Geld, zu Geld ist schlecht. Das sind dann Glaubenssätze wie zum Beispiel Reichtum schafft Neider, Bescheidenheit ist eine Zier. Oder auch jetzt, weil wir gerade im Dezember auch im biblischen Kontext heute auch schon gesprochen haben. Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt. Ja, also da geht es, da geht es halt um um Glaubenssätze. Und ich habe das irgendwie mit den Glaubenssätzen. Ich finde, das geht noch viel weiter, als dass man das glaubt. Man identifiziert sich ja tatsächlich mit diesen, mit diesen Sätzen. Und vor allem dann finde ich, wenn es, wenn man sich mit diesen Glaubenssätzen identifiziert oder auch rebelliert, wenn man das an Modelle verknüpft. Das bedeutet also zum Beispiel an Mutter oder Vater oder ganz, ganz enge Bezugspersonen sind das ganz, ganz, ganz machtvolle Glaubenssätze, finde ich. Weil da entscheidet die Emotion oder entscheiden Emotionen wie Liebe oder Wut, die ja wirklich sehr, sehr stark sind, ganz unbewusst über die finanzielle Lebenslage. Also nur mal so als Beispiel, wenn man so denkt Ja, so sind wir. So haben wir das schon immer bei uns in der Familie gemacht. Ja. Oder so will ich nie sein. Ich will nie so sein wie meine Mutter. Ich werde nicht wie mein Vater. Das ist also einerseits. Es gibt dann die Identifikation mit Wir sind so, das haben wir schon immer so gemacht. Das ist Teil unserer Art, wie wir damit umgehen oder so will ich nicht sein. Das sind so ganz intensive Emotionen, finde ich. Also ich hab's jetzt mal aufgeteilt, Grob, oberflächlich, in Liebe oder Wut und 00:18:20 Julia: Hm. 00:18:22 Caroline Opitz: ja. Wenn das allerdings dann so ist, wenn man so eine misstrauische Haltung gegenüber Geld oder Wohlstand hat, dann kann das im Business bedeuten, dass man sich nicht traut zu wachsen, weil man will ja nicht zu den reichen, unsympathischen Leuten gehören. Ja, oder man hält Preise künstlich niedrig, weil sonst bin ich ja nicht mehr glaubwürdig, sondern gierig. Oder 00:18:45 Julia: Hm. 00:18:46 Caroline Opitz: irgendwas passiert, dass man unbewusst Chancen sabotiert, die mehr Geld bringen würden. Und vielleicht hast du da auch Julia aus aus deiner Erfahrung. Ja, wie ist das bei dir so? Wie erlebst du diese innere Distanz zu Geld in den Gesprächen? Also wenn Menschen wachsen 00:19:08 Julia: Ja. 00:19:08 Caroline Opitz: wollen, aber Angst vor zu viel Erfolg haben. 00:19:11 Julia: Hm. Ja. Ich glaube, es ist, wie du sagst, dass man dann wirklich hinterfragen darf. Woher kommt mein Bild oder mein auch negatives Bild von Geld und Reichtum. Ich habe so eine Angst. Da ist vielleicht sogar eine Angst vor Einfluss oder vielleicht auch eine Angst vor Verantwortung. Weil 00:19:29 Caroline Opitz: Ja. 00:19:29 Julia: ich würde es jetzt so sehen. Also ich finde es. Ich finde es sehr traurig, wenn man so dieses grundsätzliche Feindbild hat. Ja, die Reichen sind böse oder die Reichen sind so und so, weil 00:19:39 Caroline Opitz: Ja. 00:19:40 Julia: ich so das Geld eben einfach einem die Tür öffnet für Einfluss und natürlich 00:19:45 Caroline Opitz: Absolut. 00:19:45 Julia: auch eine gewisse Macht. Aber es liegt an der Person, ob sie diesen Einfluss für positive Dinge oder negative Dinge nutzt. Und ich glaube, dass manche Menschen, die Angst haben, so vor Reichtum in diesem Sinne sich auch ein bisschen vor der Verantwortung drücken wollen, weil auf einmal kann ich nicht mehr sagen naja, die Reichen helfen den Armen nicht und hin und her, sondern ich muss selber schauen, wie gehe ich damit um? Oder bin ich dann bereit was abzugeben, wenn ich genug habe? Wenn ich mich natürlich gar nicht in diese Situation bringe, kann ich immer sagen Na ja, ich kann ja nicht anders. Ich kann ja niemanden helfen, Ich kann nichts verändern. Also ich glaube, da 00:20:20 Caroline Opitz: Ich habe jetzt 00:20:20 Julia: darf 00:20:20 Caroline Opitz: richtig 00:20:21 Julia: man. 00:20:21 Caroline Opitz: Gänsehaut. 00:20:24 Julia: Ja, aber ich glaube, dass man da 00:20:25 Caroline Opitz: Ja. 00:20:26 Julia: tiefer hineinschauen darf. Und ich glaube auch das biblische Bild angesprochen hast. Wir sehen in der Bibel so viele reiche Menschen. Und wir sehen immer nur das. Dass die Bibel sozusagen die Liebe zum Geld und die Liebe zu Reichtum verurteilt, aber nie Reichtum 00:20:43 Caroline Opitz: Ja. 00:20:43 Julia: selbst. Und 00:20:44 Caroline Opitz: Ja. 00:20:44 Julia: ich glaube, das ist eben dieser große große Unterschied, wo auch nur jeder selbst sein Herz sozusagen überprüfen kann. Tue ich es, dann tue ich etwas oder führe ich mein Business, damit ich dann viel Geld habe? Oder liebe ich das, was ich tue? Und möchte ich Menschen helfen und deswegen gebe ich mein Bestes? Und ja, habe auch keine Angst davor, dann Geld zu haben, weil ich dann auch vielleicht über das Business hinaus auch Positives bewirken kann. Also ich denke, wir sollten alle in gesunder Weise einen Ansporn haben, gut Geld zu machen, aber eben gleichzeitig unser Herz wirklich prüfen und schauen. Ja, bin ich eben bereit, auch davon etwas abzugeben? Bin ich bereit, nicht alles nur für mich und meine Bedürfnisse zu verwenden, sondern eben auch ein Teil davon vielleicht zu spenden oder oder etwas anderes damit zu machen? 00:21:34 Caroline Opitz: Ich finde das so so schön Julia deinen Zugang dazu, weil es ist tatsächlich auch genau so, wie ich das sehe. Geld erzeugt einfach auch Macht. Und das bedeutet auch, dass man eine Verantwortung hat, weil man dadurch viel bewirken kann und 00:21:50 Julia: Genau. 00:21:51 Caroline Opitz: man das dann nicht so einfach abschieben kann, Wie du auch sagst, dass man selber einfach das Geld auch für Dinge nutzt, um und um zu unterstützen oder auch mal was abzugeben. Ja, genau. Also das ist nämlich genau das, dass ein ganz toller Zugang, nämlich Geld als Ressource zu sehen. Ja, also Geld als Verstärker, als Möglichkeit und nicht als so eine moralische Kategorie. 00:22:18 Julia: Genau. 00:22:19 Caroline Opitz: Ja, dann kommen wir jetzt schon zum letzten Typ, mit dem ich arbeite. Und da geht es darum, dass Geld nicht gleich Selbstwert ist. Also hier ist genau das Gegenteil. Da wird nämlich Geld quasi über Nacht überbewertet, kann man sagen. Also es hat eine Objektverschiebung stattgefunden. Also das Bankkonto, das Gehalt, der Umsatz werden zur Antwort auf die Frage Bin ich etwas wert? So auch das, was du im biblischen Kontext gerade erwähnt hast. Die Liebe zum Geld wird verurteilt, aber nicht, wenn man viel Geld hat. Das hat. Das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Und das ist genau beim Typ vier Thema, nämlich dass er, dass dieser Typ Geld ja überhöht. Also im System hat er Geld zu einer Objektverschiebung geführt. Also aus Liebe wird Geld, aus Liebe ist Geld geworden. Oder ich werde geliebt, weil ich Geld habe. Oder ich werde nur geliebt, wenn ich Geld habe. Also man kann es dann vielleicht im Business daran erkennen, dass tatsächlich Menschen, die so einen Umsatz haben, also dass das die komplette Identität erschüttert, ja oder Menschen nur stolz auf sich sind, wenn die Zahlen stimmen. Das Problem ist halt, solange Geld so ein Ersatz ist für Selbstwert, da ist man nie wirklich innerlich gesättigt, würde ich mal sagen, weil es kann immer noch mehr sein und jeder Einbruch fühlt sich an wie ein persönliches Versagen. Und vielleicht hast du dazu auch noch eine Vorstellung. Wie gut kennst du denn dieses Beispiel? Wie zeigt sich das bei dir aus deiner Erfahrung in anderen Unternehmen oder auch bei dir selber so Erfolgsdruck vergleiche. Das passiert ja auch gleich. Passiert mir auch. 00:24:25 Julia: Ja, 00:24:26 Caroline Opitz: Ja. 00:24:26 Julia: Ja, ich glaube, die Frage ist. Die spannende Frage ist Was ist Erfolg für mich? Und es kann eben Geld sein, wie du angesprochen hast. Es können auch andere 00:24:35 Caroline Opitz: Hm. 00:24:35 Julia: Dinge sein. Aber solange ich mich oder eine Person sich durch diesen Erfolg definiert, ist einfach die Gefahr für Frustration ehrlicherweise immer sehr hoch. Und das ist gefährlich, weil dann ist eben, wie du gesagt hast, jeder Umsatzdieb oder wenn man etwas nicht so läuft wie geplant, dann, dann dann, dann rüttelt es ja im Prinzip an meiner Identität und 00:24:58 Caroline Opitz: Hm. 00:24:58 Julia: ich glaube, es ist wirklich eine Identitätsfrage. 00:25:02 Caroline Opitz: Hm. 00:25:02 Julia: Ich habe das auch bei uns in der Familie erlebt. Das ist ja auch typisch in einem Familienunternehmen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man auch Bereiche übergibt oder oder Abteilungen übergibt. Und dann ist die Frage ja hängt meine Identität jetzt an dem, was ich getan habe? Hängt es an dem, dass ich im unternehmerisch tätig war? Und so weiter. Und schaffe ich es überhaupt, wenn ich jetzt dann Bereiche abzugeben, abgebe oder auch als Führungskraft, wenn ich Dinge delegiere, Schaffe ich dann noch meinen Wert zu erkennen? Oder ist es so, 00:25:31 Caroline Opitz: Spannend. 00:25:31 Julia: so aneinander geknüpft? Und ich glaube, dass man da ja auch für sich reflektieren darf und das vielleicht auch neu definieren darf. Wer bin ich auch ohne diese Art von Erfolg? Und natürlich ist es gut, das haben wir auch schon besprochen. Diesen Ansporn zu haben, Geld zu machen oder erfolgreich zu sein. Und jedes Unternehmen, jeder Unternehmer muss schauen, dass er auch finanziell in einem gewissen Maß erfolgreich ist. Sonst gibt es bald kein Unternehmen mehr. Aber ich glaube, dass man da einfach drüber hinaus für sich neu definieren darf. Wer bin ich ohne das alles? Oder vielleicht auch darüber hinaus? Was ist mein größeres? Warum? Was ist mein größerer Purpose, der mich auch noch antreibt, wenn vielleicht mal zahlenmäßig erfolgsmäßig es nicht so läuft, wie ich 00:26:17 Caroline Opitz: Hm, 00:26:17 Julia: möchte. 00:26:18 Caroline Opitz: Hm. 00:26:18 Julia: Aber ich glaube, genau auch dieses größere Warum hilft uns in herausfordernden Zeiten und Schwierigkeiten trotzdem dranzubleiben. Und das ist ja ganz entscheidend. 00:26:30 Caroline Opitz: Ganz, ganz richtig. Finde ich genauso. Also ich sehe es halt so, auch, dass man sich wieder mit ja mit sich selbst wieder neu verankert. So wie du sagst, auch mit den eigenen Werten, mit den eigenen Kompetenzen, mit den eigenen Beziehungen. Also wenn ich meinen Wert wieder darauf fokussiere, kann Geld wieder das sein, was es ist, nämlich ein Mittel und kein Maßstab für den Wert jetzt als Mensch. Genau. 00:27:00 Julia: Ja, genau. 00:27:02 Caroline Opitz: Ja dann ich fasse mal zusammen. Also bei Typ eins geht Geld einfach. Ja, Rinnt wie Sand durch die Finger. Ja, da geht, da braucht es Beziehungsaufbau. Beim Typ zwei geht es um Rollen. Nämlich raus aus der Opfer oder Helferrolle, rein in die Verantwortung. Und bei Typ drei um Glaubenssätze. Also Geld darf aufhören, feindselig zu sein. Und beim Typ vier auch ganz viel um Selbstwertthemen. Also Geld darf wieder vom inneren Wert entkoppelt werden und von der Businessperspektive. Also jeder dieser Dynamik kostet Unternehmen Geld. Weil man da einfach anders entscheidet, Schritte verzögert, Dinge unterlässt. Krankheit von Schlüsselpersonen. Julia, wenn du auf das alles schaust, warum glaubst du, sollten Unternehmen und Führungskräfte sich trauen, genau hinzusehen? 00:28:07 Julia: Ja, wie du sagst, es ist ein großer Hebel und es hat auch so viel damit zu tun, mit welcher Freiheit oder Freude ich dann auch an die Arbeit gehe. Ich glaube, das ist das Wertvollste daran, wenn man auch innere Themen anschaut und bearbeitet. Das ist eine andere. Freiheit führt im Endeffekt. Man redet ja im Coaching oft von Blockaden und Dingen, die eben auch blockierende Glaubenssätze. Und es liegt ja schon im Wort Wenn ich es schaffe, sie zu lösen, komme ich in eine Freiheit. Es heißt nicht, dass alles sofort leichter wird oder Oder alles funktioniert. Aber man geht mit einer anderen Freiheit und Leichtigkeit ran an die Dinge. Und ich glaube das ja, da ist es schon wert, das anzuschauen. 00:28:49 Caroline Opitz: Mega. Ich spüre da so deine Erfahrung. Du bist so eine weise Frau. Ich finde das immer. Ich genieße es richtig, das Gespräch mit dir. Danke für dein für deinen Einblick dazu. Genau. Also. Geld ist also auf keinen Fall immer nur ein privates Thema. Es ist auf jeden Fall ein Führungs und Business Thema. Und genau wenn man einfach Verantwortung trägt für Teams, für Budgets, für Unternehmen oder auch die eigene Selbstständigkeit, dann ist die eigene Beziehung zu Geld Teil der Führungsarbeit. Und ich sehe das so, dass Coaching in diesem Kontext keine Luxusausgabe, sondern eine echte Investition ist. Und wenn du zuhörst und dich in einem dieser vier Typen wiedererkennst. Es können auch Mischtypen sein, dass man sagt okay, ja, der eine so ein bisschen, der andere könnte auch ein bisschen zu mir passen. Dann ist das kein Grund für Scham. Es ist einfach ein Hinweis, eine Einladung, genauer hinzusehen. Und Fragen, die du dir stellen kannst, sind zum Beispiel Was passiert mit Geld, wenn es zu mir kommt? Welche Rollen spiele ich in Geldthemen? Opfer, Helfer, Kontrolleur oder Vermeider? Welche Sätze über Geld habe ich vielleicht übernommen, ohne sie je zu prüfen. Und wovon mache ich meinen eigenen Wert abhängig? Und wenn du merkst, dass du diese Fragen nicht mehr alleine drehen willst, dann ist es genau der Punkt an deinem Business Coaching, an dem Business Coaching einfach auch sinnvoll wird für dich. Und genau. Ich unterstütze Menschen und Organisationen dabei, ihre Muster zu erkennen, ihre Rolle neu zu definieren und Entscheidungen zu treffen, die inhaltlich, wertorientiert und wirtschaftlich stimmig sind. Und Julia, Dir danke ich, dass du deine Perspektive aus deinem Unternehmertum, aus deiner Coachingarbeit heute mitgebracht hast. 00:30:49 Caroline Opitz: Vielen, vielen Dank dafür. 00:30:52 Julia: Ja, sehr gern. Es war schön, mit dir zu quatschen. Und echt spannende Themen. Ja. 00:30:57 Caroline Opitz: Und wenn du jetzt neugierig geworden bist, mehr über deine Gelddynamik, dein Führungsverhalten und den wirtschaftlichen Effekt von Coaching zu erfahren, dann vernetzt dich gerne mit uns und bleib bei Coachgeflüster dabei. Schön, dass du heute zugehört hast. Bis zur nächsten Folge. Da sprechen wir über Macht.

From the head to the feeling

“Imagine your head becoming still – and you feel your inner foundation supporting you.
From this depth arise calmness, determination, and trust. Joy and loyalty grow—not because you make an effort, but because they have long been within you.

Change here doesn’t happen through pressure or rigid strategies, but rather naturally – from within you.
When your head and your emotions come together, your true strength at work unfolds.

That is exactly where I accompany you: from thinking to feeling, from functioning to experiencing.


With my empathetic guidance—and supported by my AI twin, Bright_A.I.—a developmental space is created in which you rediscover yourself and allow your success to grow naturally."

Frau in warmen gelben gold tönen, die in ein Windrad pustet und Leichtigkeit vertrömt.
bild über wertverletzungen

What are violations of values?

  • Your father officially transfers his company to you in a notarial deed. He comes to the office every morning, asks about your decisions, and criticizes your plans.

  • You are given a recurring meeting appointment for the upcoming project and are then uninvited in a one-on-one meeting without giving any reason.

  • You were a top performer in a trade union. You leave that position to pursue your own career. Unexpectedly, you receive an offer to advise a corporation on this topic. Your principles from your previous position are very important to you, but the offer from the other side is quite appealing. (Competing values are at play here.)

Act or react?

That feeling when, in difficult situations, you suddenly no longer feel confident, but old, familiar patterns take over...

You stand in front of the team, want to make a clear statement - and suddenly you hear yourself speaking in a defensive manner.

A critical conversation with a colleague is about to take place - and inside you, the little child from back then speaks up and switches to fight or flight mode.

An important decision needs to be made - and the nagging feeling of "how do I make the right decision" is back.

Even the most successful people know these moments and how to master them.

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origamiball über Agieren und Reagieren
Innovative thinker concept and new idea thinking as a symbol of revolutionary innovation a

When strength is allowed to take up space

Impressions often stem from past experiences. What has been experienced and learned over decades still has an impact today:

 

Only 10-20% are aware

80-90% lie dormant in the subconscious and control in critical moments.

 

Here lies your chance:

 

I will accompany you in mastering these hidden patterns.

 

The realization arises not only where blockages come from, but above all:

 

How they can be transformed into authentic strength.

 

Between sessions, the AI twin Bright_A.I. helps you apply these insights in your everyday life.

 

This is how isolated insights become sustainable transformation. Feel free to get a first impression and contact me here:

BRIGHT Business Coaching

Now is your time to shine

DOMINIC STOREY, 44,

Restaurant management

"Thanks to your insightful coaching, dear Caroline, I've regained my sense of freedom, where I previously felt small. After 10 endless months of job searching, thanks to your coaching, I found two management positions and was able to choose the one where I could leverage my strengths and take on responsibility. On top of that, my boss and I are on the same wavelength. It couldn't be better!"

msc, tanja p. 38,

Project management

"Dear Caroline,

Thank you for the wonderful coaching session. With your compassion, calm voice, and natural presence, you always manage to intuitively reach for the right tools, ask clarifying questions, and draw me out of my comfort zone to create something wonderful for myself from my own strength. You are an incredibly wonderful woman and a powerful coach who impresses with knowledge, inspiration, and sensitivity! I feel lightness where there was previously constriction. Thank you for accompanying me on my path!"

Andrea H. 52,

Interior designer

"Dear Caroline, in a professional situation that felt rigid, inflexible, and desperately searching for a goal, I had the privilege of meeting you and learning about your method. Since our first session, I not only feel understood and supported as a person, but you also gave me the opportunity to rediscover myself – to see the values and potential within me and to consciously explore them through our work together. Through this collaboration, I experience every professional, personal, and social day with a completely new awareness. I live authentically where I previously felt powerless."

The feedback I've received, both professionally and personally, confirms that my growth and development positively influences my ambition to develop authentic and intellectual solutions to problems and to experience new paths. I look forward to the next sessions and am deeply moved and grateful. Andrea

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